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Ein Transistor ist ein Halbleiter-Bauteil und dient in erster Linie als Schalter, Regler und Verstärker in verschiedenen elektronischen Geräten. Der Begriff ist eine Kurzform von „transfer resistor“. Andere Bezeichnungen sind „Halbleiter-Triode“ aufgrund der Eigenschaften von Transistoren, die denen einer Röhrentriode ähneln. Häufig verwendet man die Bauteile dazu, Strom
Man kann ihn auch wie einen regelbaren Widerstand verwenden. Der Transistor ist ein wichtiges Bauelement in der Elektronik. Vor allem in der Mikroelektronik und in integrierten Schaltkreisen wird er viel verwendet.
Dem Transistor kommt als Schalter eine besondere Bedeutung in der Mikrocontrollertechnik zu. Hier verwendet man Transistoren der Klasse NPN zumeist als Emitter. In dem Schalter ist ein Transistor verbaut, der über eine Kollektor-Emitter-Strecke verfügt. Die Funktion des Schalters besteht darin, den Strom so gut wie möglich zu sperren, wenn der Schalter „offen“ ist, oder so gut wie möglich zu leiten, wenn der Schalter sich in einem geschlossenen Zustand befindet. Dabei soll weder der Transistor noch der Mikrocontroller beschädigt werden.
Wichtig beim Transistor als Schalter sind zwei Werte: Der Kollektorstrom und der Basisstrom. - Der Kollektorstrom ist der Strom, der durch die schaltende Last strömt. Dazu gehören zum Beispiel die Leuchtdioden (LED).
Die Schaltungen des Emitters sperren den Stromfluss, so gut es geht. Das bedeutet: Es strömt nur ein sehr kleiner, unbedeutender Kollektorstrom. Währenddessen liegt der Basisstrom bei null Ampere (A).
Soll der Transistor durchgeschaltet sein, dann kommt der Basisstrom ins Spiel. Mithilfe des Basisstroms begrenzt das Bauteil den Widerstand. Eine andere Bezeichnung für diesen Widerstand ist Basiswiderstand. Die Menge des Widerstands muss genau abgemessen sein. Bei einem zu grossen Widerstand schaltet der Transistor nicht voll durch. Die Folge ist eine zu grosse Verlustleistung und der Transistor kann Schaden nehmen. Ein zu kleiner Widerstand hingegen entlässt zu viel Basisstrom aus dem Ausgang des Mikrocontrollers. Es kann dann zu einer Übersteuerung kommen. Im übersteuerten Modus schaltet der Transistor schneller in den leitenden Zustand. Das bedeutet, dass sich die Einschaltzeit verkürzt. Gleichzeitig verlängert sich die Ausschaltzeit.
Damit der Transistor richtig gut durchschaltet, wird der Zustand der Sättigung angestrebt. Während der Sättigung erhöht sich das Signal beim Ausgang nicht, selbst wenn das Eingangssignal höher ist. Dabei ist die Spannung des Kollektor-Emitters kleiner als die Spannung des Basis-Emitters. Die Basis-Kollektor-Diodenstrecke wirkt dabei in die Vorwärtsrichtung, befindet sich also in einem leitenden Zustand. Die Sättigung ist ein Zustand, aus dem der Transistor nur sehr langsam herauskommt. Bei Hochfrequenz-Signalen kann das ein Problem sein, doch bei einem Relais, bei Motoren oder Leuchtdioden ist dieser Umstand weniger relevant. Bei der Sättigung ist der Transistor voll leitend, man sagt auch „voll durchgesteuert“. In der Kollekter-Emitter-Strecke fliesst dann kein Strom mehr. Der Sättigungszustand ist dann erreicht, wenn die Kollektor-Emitter-Strecke den niederohmigsten Zustand erreicht hat.
Ein Transistor ist ein dreischichtiger Halbleiter. Er verfügt über drei Ausgangsbeine. Jedes dieser Beine ist mit einer Schicht verbunden. Die beiden äusseren Schichten sind der Kollektor und der Emitter, der mittlere die Basis. Im Zustand ohne Spannung unterbindet die Basis, wodurch zwischen dem Emitter und dem Kollektor Strom fliesst. Ohne Spannung wird die Basis leitfähig. Bei einem niedrigen Basisstrom fliesst demnach kein Strom aus der Basis und das elektrische Gerät erhält keinen Strom.
Die Wirkungsweise der Transistoren macht man sich vor allem in der Digitaltechnik als integrierte Schaltungen zu nutze. Verbaut sind sie sind zum Beispiel in:
Die Schaltungen bestehen aus über eine Milliarde Transistoren auf wenigen Quadratmillimetern. Jeder einzelne Transistor ist dabei ein elektronischer Schalter. Er schaltet Teilstrom entweder ein oder aus. Bei Mikroprozessoren erhöht die Speicherzahl die Speicherkapazität, die Rechenleistung und die Arbeitsgeschwindigkeit. Bipolartransistoren und Feldeffekttransistoren setzt man als Verstärker und für die Signalverarbeitung ein. Leistungstransistoren kommen in Motorsteuerungen vor. Allgemein findet man Transistoren heute in fast allen elektronischen Schaltungen.
Über den Hausanschlusskasten ist das Haus mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Er bildet den Übergang vom Verteilungsnetz zur Verbraucheranlage. Der Hausanschlusskasten ist zudem mit der Hauptverteilung verbunden und enthält einen oder mehrere Stromzähler für den Haushalt. Darüber hinaus enthält er in manchen Fällen Überspannungsschutzgeräte, Leistungsschalter, Lasttrennschalter, Steckdosen und weitere Schalter. Die Kabelverteilerschränke gibt es in verschiedenen Grössen je nach Verwendung und Baureihe. Im Folgenden erhältst du mehr Informationen über Haushaltsanschlusskästen, wie sie als Innen- oder Aussenstationen montiert werden und wie der Geräteeinbau funktioniert. Zudem erfährst du, welche Sicherheitsvorschriften gelten.
Allgemein werden Verteilerdosen auch als Abzweigdosen bezeichnet. Sie dienen der Zusammenführung verschiedener elektrischer Leitungen und Kabel von Steckdosen, Lampen und anderen fest installierten Endgeräten, enthalten eigene Schalterdosen und können sowohl Unterputz als auch Aufputz installiert werden. Im Grunde genommen erfüllen sie den gleichen Zweck wie Verteilerkästen und Klemmenkästen. Die Verteilerdosen im Haus bestehen gewöhnlich aus flammhemmendem Thermoplast und müssen allerlei Sicherheitsvorschriften erfüllen. Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Produkte im Handel? Und was solltest du bei deinen Elektroinstallationen alles beachten? Informationen gibt es in der Fachliteratur für Elektrotechnik – und bei uns!
Das Potenzial, aus dem Lateinischen potentia für Kraft oder Leistung, bedeutet in der Physik, eine Arbeit zu verrichten. Als physikalische Grösse der klassischen Elektrodynamik, die sich sowohl mit der zeitlichen Veränderung von elektrischen und magnetischen Feldern als auch mit der Bewegung von elektrischen Ladungen innerhalb dieser Felder beschäftigt, ist ihr grundlegendes Merkmal die elektromagnetische Wechselwirkung. Der Elektromagnetismus gehört zu den vier Grundkräften der Physik und ist für die meisten alltäglichen Phänomene, wie natürliches Licht und Elektrizität, verantwortlich. Zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Teilchen wird durch Arbeit, das Verschieben eines Teilchens, eine Potenzialdifferenz aufgebaut. Dies ist die elektrische Spannung U in Volt.
Gebäudeleitsysteme haben sich beim Facility Management grosser Gebäude so bewährt, dass sie heute nicht mehr wegzudenken sind: Von der Klimatisierung über die Zutrittskontrolle bis zur Aufzugssteuerung wird durch das Gebäudeleitsystem einfach alles überwacht und grossteils automatisiert gesteuert. Die immer weiter fortschreitende Vernetzung erweitert dabei auch dessen Anwendungsbereich. Wissenswertes zum Thema Gebäudeleitsysteme haben wir dir hier zusammengestellt.
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