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In den Verteilerdosen oder Abzweigdosen laufen verschiedene Leitungen zusammen, die in einem Raum fest installierte Geräte mit Strom versorgen. Dazu gehören:
Schalter sitzen dabei nicht in der Verteilerdose, sondern in eigenen Schalterdosen. Auch andere Verbraucher, die fest installiert sind, können angeschlossen sein. Klemmenkästen und Verteilerkästen erfüllen ähnliche Funktionen wie die Verteilerdosen. Du findest im Handel Abzweigdosen oder Verteilerdosen als Unterputzdosen, als Aufputzdosen und in Hohlwandausführungen. Jede Version hat ihre Vor- und Nachteile und wird in verschiedenen Zusammenhängen genutzt.
Zuerst einmal solltest du darauf achten, dass die Abzweigdose der Umgebung passend gewählt ist. Das bedeutet: Achte auf die IP-Schutzart. Nicht jede Abzweigdose ist für den Einsatz im Aussenbereich geeignet, für Nass- und Feuchträume kommen andere Produkte in Frage als für das Wohnzimmer und so weiter. Aber wie viele Dosen dürfen hintereinander geschaltet werden? Das hängt davon ab, wie viele Leitungen in der Verdrahtung der Dose zusammenlaufen. Denn die Elektroinstallation im Haus verträgt nur eine bestimmte Anzahl Geräte beziehungsweise einen bestimmten Durchfluss an Strom. Fliesst zu viel Strom, entwickelt sich Hitze – die Leitungen brennen durch, es besteht Feuergefahr. Um das zu verhindern, sind Sicherungen zwischengeschaltet. Es geht also weniger darum, wie viele Abzweigdosen du hintereinander schalten darfst, sondern wie viele Steckdosen, Lampen und Leuchten an einer Sicherung hängen dürfen, ohne dass sie „rausfliegt“. Und das wiederum hängt von der Spannung und der Leistung der angeschlossenen Geräte ab. Da du bei Steckdosen beispielsweise gar nicht weisst, welche Geräte später daran hängen, kannst du das nur schätzen.
In der Abzweigdose laufen verschiedene Kabel und Leitungen zusammen, an die die unterschiedlichen fest installierten Geräte im Raum oder in mehreren Räumen angeschlossen sind. In der Regel sind das die Kabel von Steckdosen, Lampen und anderen fest installierten Geräten. Wie viele Kabel und Leitungen du ein einer Verteilerdose zusammenlaufen lässt, hängt wiederum von verschiedenen Faktoren ab.
Die Aufputz-Abzweigdosen werden meist in Feuchträumen eingesetzt, kommen für Aussenanlagen in Frage und können in Kellerräumen installiert werden. In Wohnräumen sind Unterputz-Abzweigdosen die elegantere Wahl. Meist befinden sich die Dosen innerhalb der Installationszonen oder in der Nähe der Decke. Du kannst natürlich auch im Esszimmer und im Wohnzimmer Aufputz-Abzweigdosen installieren, von Seiten der Elektrik spricht nichts dagegen. Ob dir die Optik zusagt, ist eine andere Frage.
Die Abzweigdose wird in der Schweiz als Unterart der Installationsdose geführt, eine andere Unterart ist die Einlassdose. In der Hausinstallation müssen die Dosen zum Zweck des Brandschutzes aus flammhemmend ausgerüstetem Thermoplast hergestellt sein. Die alten, mit Bakelit oder Teerpappe ausgekleideten Blechdosen sind eigentlich nicht mehr in Gebrauch. Besonderheiten:
Die Verteilerdosen sitzen meist an einem zentralen Punkt, beispielsweise an der Tür oder an einem anderen Ort, wo viele Kabel zusammenlaufen. Wo genau das ist, liegt daran, wie du deinen Raum gestaltest:
Planvolles Vorgehen ist also angesagt: Der ideale Punkt für die Verteilerdose ist aber oft schnell gefunden.
Ja, es gibt auch Verteilerdosen für den Einsatz im Aussenbereich. Du solltest beim Kauf drauf achten, dass die Verteilerdose diesen Einsatz aushält. Neben dem Verwendungszweck und dem Montageort ist wichtig, dass die Abzweigdose den erforderlichen Berührungsschutz und Fremdkörperschutz sowie Resistenz gegen eindringendes Wasser aufweist. Der jeweilige Schutz wird in Zahlen von 1 bis 6 beziehungsweise 8 angegeben. Die erste Kennziffer steht für Berührungsschutz, die zweite für den Wasserschutz. Ein X markiert, dass keine Angabe vorliegt. Für die Ziffern gilt: Je höher die Ziffer, desto besser der Schutz. Eine Verteilerdosen mit einer „1“ und einer „3“ ist überhaupt nicht gegen Staub und Fremdkörper sowie Berührungen geschützt und bietet nur einen marginalen Schutz gegen das Eindringen von Wasser, während eine Dose mit zweimal „6“ durchaus im Garten genutzt werden kann – wenn auch nicht direkt im Überschwemmungsbereich des Gartenteichs.
Der spezifische Widerstand von Kupfer ist ein wichtiger Wert in der Praxis der Elektrotechnik und Elektronik, denn Kupfer ist einer der meistverwendeten Leiter. Daher ist es wichtig, das Zustandekommen dieses Wertes und seine Abhängigkeit von der Temperatur zu verstehen. Mit einer einfachen Formel lässt sich auf diesen Grundlagen auch der Widerstand eines Drahtes, einer Spule oder einer anderen Leitung berechnen. Wir zeigen dir hier, wie es geht.
Elektrosmog ist ein kontroverses Umweltthema. Es geht um die Auswirkungen von elektrischen und magnetischen Wechselfeldern, die im Haushalt häufig sind. Zum Beispiel geben Kühlschrank, Mikrowelle, Fernseher und Laptop teils hochfrequente Strahlung ab, die Auswirkungen auf den Menschen haben kann. Die Effekte von Elektrosmog auf die Gesundheit sind noch unbekannt, aber mithilfe einfacher Messgeräte kannst du die betroffenen Felder bestimmen und dich einfach vor zu hoher Belastung schützen. Hier erfährst du, welche Messtechnik für das Messen von Elektrosmog geeignet ist, wie du am besten vorgehst und welche Massnahmen du treffen kannst, um dich und deine Familie zu schützen.
Mit einem Solardach erzeugst du deinen eigenen Solarstrom. Vor allem Umweltfreunde und Menschen, die mit einer hohen Sonneneinstrahlung in ihrer Wohnumgebung gesegnet sind, entscheiden sich gerne für diese Variante. Anstelle der herkömmlichen Photovoltaik-Anlage, bei der Solarpanele auf deinem Dach angebracht werden, kannst du dich auch für unauffällige, elegante Solarziegel entscheiden. Diese Art der Dacheindeckung ist etwas teurer, punktet aber mit ihrer schönen Optik. Zudem haben die Solardachziegel gute Dämmeigenschaften, was sich im Winter bezahlt macht. Hier erfährst du mehr über die Vorteile der Solarziegel, ihre besonderen Eigenschaften, ihre Kosten und die beste Möglichkeit, sie auf deinem Dach zu installieren.
Im Unterschied zum klassischen Ausschalter verfügt der Dämmerungsschalter über die Fähigkeit, Lampen bei einer festgelegten Helligkeit ein- oder auszuschalten. Insbesondere bei Aussenleuchten ist eine Dämmerungsschaltung somit eine gute Alternative zum Bewegungsmelder oder zur Zeitschaltuhr. Mit einem Dämmerungsschalter kannst du beispielsweise zur Abenddämmerung die Aussenbeleuchtung automatisch einschalten. Sie schaltet sich dann in der Morgendämmerung automatisch wieder aus. Ein Sensor misst die Helligkeit und aktiviert die Strahler oder Lampen. Diese Technik eignet sich für eine vielfältige Nutzung und kann relativ einfach installiert werden. Im Folgenden erhältst du mehr Informationen über Dämmerungsschaltungen, ihre Einsatzbereiche und ihre Montage.
Kühlschrank und Fernseher, PC und Laptop, die Spülmaschine und immer öfter auch das Elektroauto: Ohne Elektrizität geht nichts in Schweizer Haushalten. Strom spielt eine entscheidende Rolle in allen Bereichen unseres Alltags – und die Stromkosten machen einen wichtigen Posten in der monatlichen Abrechnung eines Privathaushalts aus. Deshalb lohnt sich ein Blick auf Stromrechnung und Einsparmöglichkeiten. Wie kann ich die Kosten für Elektrizität reduzieren, welche Geräte ziehen am meisten Energie aus der Steckdose, und wie viel Strom braucht ein durchschnittlicher Haushalt in der Schweiz? Wir haben uns die häufigsten Fragen rund ums Thema Stromverbrauch von Haushalten in der Schweiz angeschaut.
Du suchst eine effiziente Wärmequelle und eine umweltfreundliche Alternative zur Öl- oder Gasheizung? Dann solltest du über den Einsatzbereich einer Luftwasserwärmepumpe nachdenken. Sie ist im Betrieb sehr sparsam und nutzt allein die Umgebungsluft zum Heizen. Noch dazu profitierst du von einer Förderung in der Schweiz – ein Grund mehr, sich für diese Wärmequelle zu entscheiden. Neben der Luftwasserwärmepumpe gibt es noch andere Pumpenarten, die beispielsweise das vorhandene Grundwasser nutzen. Informiere dich am besten, welche davon für dein Zuhause in Frage kommt.