Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Begriff Potenzial wird in vielen naturwissenschaftlichen Fachbereichen unterschiedlich definiert. Allgemein bedeutet Potenzial jedoch, Arbeit zu verrichten. In der Physik werden deswegen das elektrische Potential vom Gravitationspotential unterschieden und in der Chemie das chemische vom elektrochemischen Potential. In der Mathematik gibt es ausserdem das Vektorpotential und Skalarpotential.
Der Begriff Potential stammt aus der Mechanik und beschreibt eine skalare Ortsfunktion im Gravitationsfeld. Befindet sich eine Probemasse an einem definierten Ort, so lässt sich durch Differenziation die Kraft F bestimmen, die an diesem Ort auf die Masse wirkt.
Das elektrische Potential, als eine physikalische Grösse der Elektrodynamik, beschreibt den Quotienten der potenziellen Energie einer Punktladung und dessen Ladung in einem Punkt des elektrischen Feldes, dem Potentialfeld. Angenommen, in einem elektrischen Feld soll eine positive Ladung Q von einer negativen Ladung q entfernt werden, so muss dazu Arbeit verrichtet werden. Wird die Ladung unendlich weit entfernt, ist die Coulombkraft zwischen beiden Ladungen Null. Die dafür notwendige Arbeit ist das elektrische Potential des Punktes a, einer Ortskoordinate im elektrischen Feld. Jedem Punkt im Vektorfeld kann somit ein skalares Potential zugeordnet werden.
Wird zwei Punkten a und b in einem Vektorfeld ein Potential zugeordnet, ergibt sich daraus eine Potentialdifferenz zwischen den Punkten. Diese Potentialdifferenz ist die elektrische Spannung U, die somit der Arbeit entspricht, die aufgewendet werden muss, um die Ladung q von a nach b zu verschieben. Die Ladungsverschiebung bedeutet einen Energiezuwachs. Diese ist die potentielle Energie der Ladung q im Punkt b gegenüber Punkt a. Wird der Abstand von zwei ungleichen Ladungen vergrössert, erhöht sich die potentielle Energie der Ladung, da die Coulombkraft anziehend wirkt. Im umgekehrten Fall, bei zwei gleichen sich abstossenden Ladungen, wird die potentielle Energie verringert.
Das elektrische Potential wird auch potentielle Energie genannt, da es die Lage der Ladung im Kraftfeld, also dem elektrischen Feld beschreibt. Es ist somit eine Zustandsgrösse des derzeitigen Zustandes eines physikalischen Systems. Wird eine Ladung oder ein Körper im Feld oder Raum verschoben, ändert sich dessen kinetische Energie. Laut dem Energieerhaltungssatz bleibt die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System erhalten. Dementsprechend kann eine Energieform nur in eine andere Energieform umgewandelt werden. Es werden voneinander unterschieden:
Wird eine Probeladung q im elektrischen Feld verschoben, so führt die Veränderung der potentiellen Energie gleichermassen zur Zu- oder Abnahme der kinetischen Energie oder elektrischen Feldenergie.
Die mathematische Herleitung des Begriffes Potential darf nicht mit der physikalischen Zustandsbeschreibung, also dem Verhältnis eines Körpers und seiner potentiellen Energie zur Ladung und Masse, verwechselt werden. Hier können Funktionswerte (Volt, Ampere), aber auch Wechselwirkungen mit dem elektrischen Feld gemeint sein. In der Mathematik spricht man deswegen nicht von einem Vektorfeld, sondern von einem skalaren Feld, also von Skalarpotentialen, deren mathematische Grundlage die Potentialfunktion in einem elektrischen oder magnetischen Feld ist. Grafisch werden Potentialfunktionen in einem Koordinatensystem durch Stromlinien und Potentiallinien wiedergegeben.
Das elektrische Potential, also die Potentialdifferenz und Spannung U an einem beliebigen Punkt im elektrischen Stromkreis, wird mithilfe eines Voltmeters gemessen. Das Potential einer beliebigen Stelle wird neutral, also auf null Volt festgelegt. Dies ist in den meisten Fällen der Minuspol oder die Masse (Erde). Der andere Pol des Voltmeters wird mit einer beliebigen Stelle im Stromkreis verbunden und das Voltmeter zeigt den Spannungsunterschied an.
Werden in einem Stromkreis eine Spule sowie ein Kondensator in Reihe hintereinander angeordnet und eine Wechselspannung angelegt, entsteht ein elektrischer Schwingkreis. Dieser elektromagnetische Schwingkreis wandelt stetig elektrische Feldenergie des Kondensators in magnetische Feldenergie der Spule um und umgekehrt.
Ist der Kondensator nach dem Anlegen der Spannung aufgeladen und wird die Spannungsquelle entfernt, ist die Feldstärke gleich null und es wird keine Kraft auf die Teilchen oder Ladungsträger ausgeübt. Demzufolge entlädt sich der Kondensator und das elektrische Feld zwischen den Kondensatorplatten baut sich ab. Im Schwingkreis ist hingegen noch Stromstärke vorhanden, die an der Spule ein Magnetfeld erzeugt. Kommt der Stromkreis zum Erliegen, bricht das Spulenfeld zusammen. Da ein zeitlich veränderliches Magnetfeld laut Induktionsgesetzt Induktionsgesetz eine Spannung erzeugt, wird wiederum elektrischer Strom im Schwingkreis erzeugt. Das Aufladen des Kondensators beginnt von neuem. Dieser periodische Vorgang wird als harmonische Oszillation oder harmonische Schwingungen bezeichnet.
Irgendwann ist es soweit: Die Waschmaschine, der Kühlschrank, das Tablet oder der Fernseher haben ausgedient und eine Reparatur lohnt sich nicht mehr. Ein neues Gerät ist schnell gekauft. Doch was geschieht mit dem alten? Gebrauchte Elektrogeräte gehören nicht auf den Müll. Sie enthalten wertvolle Metalle, Kunststoffe und Glas, die wiederverwendet werden können. Doch viele Altgeräte enthalten auch Schadstoffe, die die Gesundheit und die Umwelt gefährden können. Eine fachgerechte Verwertung ist wichtig. Durchschnittlich erzeugt jeder Schweizer im Jahr etwa 16 Kilogramm Elektroschrott. Wir zeigen, was bei der Entsorgung von Elektrogeräten zu beachten ist.
Die Spannungsquelle kann mit einer Wasserquelle verglichen werden, in der das Wasser der Energielieferant ist und in künstlich oder natürlich angelegten Wasserreservoirs Haushalte versorgt. Wichtig: Eine Spannungsquelle ist keine Energiequelle, die etwa am Anfang der Energieversorgung steht. Energiequellen, wie zum Beispiel das Atom, der Wind oder die Sonne, sind Energieträger, die die nötige Energie für die Stromgewinnung liefern. Heutzutage wird dabei der Fokus vermehrt auf regenerative Energien gelenkt, was der Spannungsquelle zunächst erst einmal komplett egal ist. Die Spannung per se hat auch nichts mit der mechanischen Spannung zu tun, von der sie sich grundlegend unterscheidet.
Elektrosmog ist ein Problem, das gerade in Umgebungen mit einer Vielzahl an elektronischen Geräten auftritt. Der Stand-by-Modus der Geräte reicht oft nicht aus, um gegen die Entstehung von Elektrosmog wirksam vorzugehen. Der Netzfreischalter schafft hier Abhilfe, denn er baut die Netzspannung vollständig ab. Wenn du wissen möchtest, wie der Netzabkoppler genau funktioniert und wie du ihn richtig verwendest, findest du hier viele wertvolle Informationen zu diesem spannenden Thema.
Schon im Kindergartenalter spielt der Nachwuchs gerne mit Leitungen und Drähten, einem kleinen Stromanschluss über Batterien und farbigen Lämpchen. So erarbeiten sich Kinder die Grundlagen der Elektrotechnik, lernen Physik, bauen ihre ersten Stromkreise und verstehen, was ein Kurzschluss ist. Anleitungen führen durch die kindgerechten Experimente. Nun darf aber nicht jeder, der sich diese Grundlagen früh selbst vermittelt hat, deshalb die Elektrik eines Hauses installieren. Diese Leistung bleibt Fachleuten vorbehalten, die sich mit Schaltanlagen und Schaltschränken in grossen Unternehmen genauso auskennen wie mit dem Elektroschaltplan für das Einfamilienhaus. Wir haben die häufigsten Fragen zu Elektroverteilungen zusammengetragen!
Das elektromagnetische Spektrum umfasst alle Wellenlängen vom sichtbaren Licht bis zur unsichtbaren Gammastrahlung. Das sichtbare Licht ist jedoch nur ein kleiner Teil des elektromagnetischen Spektrums. Dazu zählen nämlich auch Radiowellen, Mikrowellen, das infrarote Licht und das ultraviolette Licht sowie die Röntgen- und Gammastrahlung. Das elektromagnetische Spektrum teilt die Wellenlängen des Lichtes sowie diejenigen der hoch- und niederenergetischen Strahlung in bestimmte Frequenzbereiche ein. Die Frequenz wird dabei in der Masseinheit Hertz beschrieben. Ausserdem wird die Wellenlänge alternativ dazu auch in Form von Metern angegeben. Das elektromagnetische Spektrum ist für die Medizin, die Elektrotechnik und die Physik von grosser Bedeutung.
Die Verlegung von elektrischen Leitungen unter Putz ist heute allgemeiner Standard. In jedem Haus versehen zahlreiche Unterputzdosen ihren Dienst, ohne jemals gesehen zu werden. Viele bleiben sogar während ihrer gesamten Lebensdauer von den Hausbewohnern unentdeckt. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Elektriker, der sie eingebaut hat, sein Handwerk beherrschte. Unterputzdosen kommen überall dort zum Einsatz, wo Schalter oder Steckdosen installiert sind, oder sie sitzen als Verteilerdosen dort in den Wänden, wo verschiedene Leitungen miteinander verbunden sind. Treten keine Fehler auf und nimmt der Hausbesitzer keine Veränderungen vor, bleiben Unterputzdosen immer unangetastet.