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Schwachstromanlagen sind – so die gängige Definition – elektrische Anlagen, die mit so niedrigen Stromspannungen funktionieren, dass sie keine Sachbeschädigungen verursachen oder Personen gefährden können. Schwachstromanlagen arbeiten mit sogenannter Niederspannung oder Kleinspannung, also mit Strom, dessen Spannung niedriger ist als die Netzspannung von 230 Volt; üblich sind in diesem Bereich 50 Volt. Bei dieser Energie ist selbst die direkte Berührung einer stromführenden Leitung für Menschen (sogar für Kinder) sowie für Haustiere ungefährlich.
Stromspannungen unter 50 Volt sind selbst bei dauerhafter Berührung ungefährlich. Daher kann bei der Montage von Schwachstromanlagen, die die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte unterschreiten, auf viele Sicherungsmassnahmen verzichtet werden, die bei Elektroinstallationen normalerweise unerlässlich sind. So ist beispielsweise kein Berührungsschutz notwendig. So können Schwachstromanlagen technisch einfacher angelegt werden als Anlagen, die Normalspannung nutzen. Ausserdem lassen sich mit Schwachstrom Informationen übertragen, da die Informationen, die Computer verwenden, auf dem Ein- und Ausschalten eines Stromkreises beruhen. Mit Hybridsteckern ist es möglich, neben Strom auch Signale zu übertragen, sodass für die Energie- und für die Signalübertragung nur ein Kabel nötig ist. Manche Geräte verwenden Schwachstrom zur Übertragung von Informationen, aber Strom mit Normalspannung zum Betrieb; man spricht dann von Mischstrom.
Technik mit Schwachstrom wird überall dort eingesetzt, wo hohe Stromspannungen nicht nötig sind. Da Schwachstrom sich vor allem für die Übertragung von Informationen eignet, sind typische Einsatzgebiete von Schwachstromanlagen in Haushalten und Industrieanlagen vor allem Kommunikations- und Sicherheitssysteme sowie Antennensysteme:
Wenn Schwachstromanlagen mit Starkstromleitungen verbunden sind – vor allem, wenn sie durch diese mit elektrischer Energie versorgt werden – können sie potenziell gefährlich werden, wenn die höhere Spannung durch einen Defekt in die Schwachstromanlage übergeht. Daher müssen Schwachstromanlagen beim Kontakt mit Starkstromanlagen durch spezielle Vorkehrungen geschützt werden. Üblicherweise wird die Kleinspannung durch Netztransformatoren aus dem normalen Stromnetz erzeugt. Diese Transformatoren müssen so gebaut sein, dass kein Kurzschluss zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung erfolgen kann, der die höhere Spannung in die Schwachstromanlage übertragen könnte. Daher dürfen für Schwachstromanlagen nur sogenannte Sicherheitstransformatoren mit sicherer elektrischer Trennung eingesetzt werden, bei denen zwischen Primärwicklung und Sekundärwicklung eine doppelte Isolierung liegt. Dieses Prinzip wird als Sicherheitskleinspannung bezeichnet. Diese Sicherheitsmassnahmen müssen bereits bei der Planung einer Schwachstromanlage berücksichtigt werden, jeder Elektrikerbetrieb kann dafür Informationen bereitstellen.
In der Schweiz unterliegen Elektroanlagen den Richtlinien des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI). In der Verordnung über elektrische Schwachstromanlagen (der sogenannten Schwachstromverordnung) sind die dafür geltenden Massstäbe und Grenzwerte festgelegt. In der Schweiz müssen Teile einer Schwachstromanlage nicht besonders vor einer Berührung geschützt werden, wenn der Spannungswert 50 Volt (bei Wechselspannung) beziehungsweise 120 Volt (bei Gleichspannung) nicht überschritten wird.
Die gesetzliche Grundlage für die Anwendung dieser Technik ist die Niederspannungs-Installationsverordnung (NIV), die seit 2002 gültig ist. Die NIV regelt sowohl die Installation als auch die Kontrolle von Schwachstromanlagen in der Schweiz. Nach der NIV liegt die Verantwortung für Sicherheit und Unterhalt elektrischer Installationen bei ihrem Eigentümer. Dieser muss gegenüber dem ESTI oder dem Netzbetreiber auf Verlangen einen Sicherheitsnachweis erbringen. Dieser Sicherheitsnachweis wird bei einer Neuinstallation vom ausführenden Elektriker erstellt, der seine Planung entsprechend der NIV auslegt.
Ausserdem müssen die Schwachstromanlagen in bestimmten Abständen (den Kontrollperioden) durch ein unabhängiges Kontrollorgan geprüft werden – je nach Bauart der Anlage jährlich oder alle fünf, zehn oder zwanzig Jahre. Die Aufforderung zum Nachweis der Kontrollen kommt normalerweise vom Netzbetreiber, also dem jeweiligen Elektrizitätswerk. Der Eigentümer ist darüber hinaus auch dazu verpflichtet, die technischen Unterlagen für Planung, Technik und Installation über die gesamte Lebensdauer der Anlage aufzubewahren. Die Kontrollorgane sind normalerweise Elektroinstallationsfirmen; diese brauchen eine Bewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats, um zur Ausübung der NIV-Kontrolle berechtigt zu sein. Sie müssen kalibrierte Messgeräte besitzen und über entsprechende Aus- und Weiterbildungen verfügen. Ausserdem dürfen sie die Kontrollen nur bei Anlagen durchführen, die sie nicht selbst geplant, installiert oder geändert haben.
Mit Planung und Installation sowie der Wartung von Schwachstromanlagen muss ein Elektroinstallationsbetrieb beauftragt werden, der die dazu nötige Berechtigung hat. Leistungen dieser Art bietet normalerweise jede Installationsfirma an. Elektriker können auch Informationen über die gesetzlichen Anforderungen geben.
Ein Breitband-Internetzugang oder auch Breitbandanschluss bezeichnet den wohl gängigsten Internetanschluss überhaupt. Egal, ob DSL, Kabel- oder Satellit – Breitband bietet dir eine meisten zuverlässige und weitreichende Internetverbindung. Welche Vor- und Nachteile ein Breitbandanschluss bietet, wie hoch die Geschwindigkeit ist und was du bei diesem Anschluss beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.
Du hast noch nie eine Lampe angeschlossen, willst aber kein Geld für einen Elektriker ausgeben? Kein Problem, denn die meisten Lampen in deinem Haus kannst du problemlos selbst installieren. Egal ob nach einem Umzug oder bei einem Lampentausch, je nach Lampe dauert das meist nur wenige Minuten. Doch trotzdem gilt es dabei natürlich Acht zu geben, denn Arbeiten mit Strom können immer gefährlich sein. Neben unseren Tipps brauchst du nur noch das passende Werkzeug und schon steht deiner neuen Deckenlampe nichts mehr im Wege!
Bei einem Aufenthalt in einem fremden Land steht man häufig vor einem Problem: Man möchte sein Smartphone oder Tablet aufladen, der Stecker passt aber nicht in die vorhandenen Steckdosen. Was tun? Am einfachsten ist es, wenn du dir bereits vor deiner Reise Informationen über das jeweilige Zielland und dann einen Adapter besorgst. So unterscheiden sich beispielsweise die Steckertypen der Schweiz teilweise von den Varianten in Deutschland. Wenn du andere Kontinente bereist, solltest du ebenfalls einen Universaladapter dabei haben. Nur dann kannst du sicher sein, dass du deine Geräte ohne Probleme aufladen und benutzen kannst.
Das elektromagnetische Spektrum umfasst alle Wellenlängen vom sichtbaren Licht bis zur unsichtbaren Gammastrahlung. Das sichtbare Licht ist jedoch nur ein kleiner Teil des elektromagnetischen Spektrums. Dazu zählen nämlich auch Radiowellen, Mikrowellen, das infrarote Licht und das ultraviolette Licht sowie die Röntgen- und Gammastrahlung. Das elektromagnetische Spektrum teilt die Wellenlängen des Lichtes sowie diejenigen der hoch- und niederenergetischen Strahlung in bestimmte Frequenzbereiche ein. Die Frequenz wird dabei in der Masseinheit Hertz beschrieben. Ausserdem wird die Wellenlänge alternativ dazu auch in Form von Metern angegeben. Das elektromagnetische Spektrum ist für die Medizin, die Elektrotechnik und die Physik von grosser Bedeutung.
Einen simplen Lichtschalter anzuschliessen, gehört zu den einfacheren Aufgaben unter den Elektroinstallationen. Selbst, wenn du noch nie einen Lichtschalter anschliessen musstest, ist auch eine Serienschaltung oder Wechselschaltung im Nu erledigt, wenn du einer Anleitung folgst. Aber bist du dir bei der Arbeit unsicher oder traust du deinen Fähigkeiten im Bereich Elektrik nicht, dann ist es immer eine gute Idee, einen Fachmann damit zu beauftragen. Das kann auch dann erforderlich werden, wenn komplizierte Schalter zu installieren sind, wenn die aus der Wand ragenden Drähte zu kurz sind oder ein ganzes Bündel von Kabeln ohne ersichtliche Zuordnung vorhanden ist.
Die Verlegung von elektrischen Leitungen unter Putz ist heute allgemeiner Standard. In jedem Haus versehen zahlreiche Unterputzdosen ihren Dienst, ohne jemals gesehen zu werden. Viele bleiben sogar während ihrer gesamten Lebensdauer von den Hausbewohnern unentdeckt. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Elektriker, der sie eingebaut hat, sein Handwerk beherrschte. Unterputzdosen kommen überall dort zum Einsatz, wo Schalter oder Steckdosen installiert sind, oder sie sitzen als Verteilerdosen dort in den Wänden, wo verschiedene Leitungen miteinander verbunden sind. Treten keine Fehler auf und nimmt der Hausbesitzer keine Veränderungen vor, bleiben Unterputzdosen immer unangetastet.