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Theoretisch ist es durchaus möglich, auch mehrere Mehrfachsteckdosen hintereinander zu schalten. Allerdings steigt dann die Brandgefahr, denn die vielen Geräte überlasten die Stromleitung. Eigentlich sollte an einer Steckdose immer nur ein Gerät hängen. In der Schweiz sind seit 2016 jedoch bis zu vier Steckdosen erlaubt. Das Brandrisiko ist bei einer 3-fach- oder 4-fach-Belastung der Steckdosenleisten überschaubar. Achte aber darauf, dass die Geräte nie über 2.300 Watt/10 Ampere beziehungsweise 3.600 Watt/16 Ampere kommen. Denn das schafft die fest installierte Netzsteckdose nicht.
Elektrogrossgeräte im Haushalt wie
solltest du also eher nicht an die Mehrfachsteckdose anschliessen. Denn diese Geräte haben meist 2.000 Watt und mehr, überfordern also die Mehrfachsteckdosen. Elektrokleingeräte wie die elektrische Zahnbürste, die Munddusche und das Ladegerät für den Rasierer sind dagegen kein Problem. Achte im Badezimmer darauf, dass die Mehrfachsteckdosen für Feuchträume geeignet sind.
Generell benötigt niemand eine Steckerleiste mit Schalter. Du kannst auch einfach bei Nichtgebrauch den Stecker deiner Geräte ziehen, damit sie vom Strom getrennt sind. Steckdosenleisten mit Schalter sind aber praktisch, weil es einfacher ist, den Schalter umzulegen statt bis zu vier Stecker zu ziehen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Steckdosenleisten beispielsweise unter dem Computertisch befestigt sind und neben dem Computer auch Multifunktionsdrucker, externe Festplatten und ähnliche Geräte daran hängen. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind, sollten sie beispielsweise bei Gewitter und längerer Abwesenheit komplett vom Stromnetz getrennt werden. Und genau dann bewährt sich der Schalter.
Ein langes Kabel mit einer einzigen Steckdose daran nennt man Verlängerungskabel. Verlängerungskabel sind nie mit mehreren Steckplätzen versehen, sondern immer nur mit einer Dose. Allerdings kann das Kabel an der Steckdosenleiste unterschiedliche Längen haben.
Steckdosenleisten mit und ohne Kindersicherung, für Schuko- und Euro-Stecker mit und ohne USB und in allen möglichen Farben, mit und ohne Schalter findest du im Elektrofachhandel, sowohl beim kleinen Einzelhändler in deiner Stadt als auch bei den grossen Handelsketten. Steckdosenadapter für USB und alles, was du für die heimische Elektroinstallation benötigst, erhältst du dort ebenfalls.
Wie Mehrfachsteckdosen funktionieren,
Nimm dafür eine alte Dose, die du nicht mehr verwendest, und trenne sie vorher unbedingt vom Stromnetz! Übrigens gibt es Mehrfachsteckdosen mit ganz unterschiedlichen Funktionen und Eigenschaften.
Du findest im Fachhandel
und vieles mehr.
Informationen, wie diese ganzen Besonderheiten funktionieren, findest du beim jeweiligen Hersteller und im Fachhandel. Übrigens musst du deine Mehrfachsteckdosen nicht verstecken: Die Steckerleisten sind in den unterschiedlichsten Farben erhältlich, sodass du garantiert die passende Leiste für deinen Einrichtungsstil findest.
Geräte wie
und viele andere werden über die unterschiedlichen USB-Stecker mit Strom versorgt oder aufgeladen. Natürlich hat dein Computer nicht genügend USB-Steckplätze für das alles. Willst du die Geräte trotzdem mit Strom versorgen, kannst du entweder einen Hub benutzen oder einen Steckdosenadapter. Noch praktischer ist es, wenn du die eine freie Steckdose neben deinem Schreibtisch nicht mit einem Steckdosenadapter für USB blockierst, sondern eine Steckerleiste mit USB-Buchsen verwendest. Diese Mehrfachstecker kommen zum grössten Teil ganz ohne Kabel aus und bestehen tatsächlich nur aus einem handlichen Adapter mit Steckdose und einem oder mehreren USB-Steckplätzen.
Gar keine.
Die gesetzlichen Vorschriften in der Schweiz sind eindeutig: An einer Steckdose darf nur ein Kabel mit Mehrfachstecker hängen. Und an diesem Mehrfachstecker darfst du auf keinen Fall eine weitere Steckerleiste befestigen. Denn wenn mehrere elektrische Geräte Strom ziehen und das alles über eine Steckdose läuft (oder in diesem Fall eine Steckerleiste mit einem Kabel), dann besteht Brandgefahr. Je höher die Belastung der elektrischen Leitung, desto wärmer wird es. Deshalb bitte niemals mehrere Steckdosenleisten hintereinander verwenden!
Reisende aus ganz Europa, speziell aus Deutschland und Österreich, bringen für ihren Aufenthalt in der Schweiz am besten ein wichtiges Utensil mit: Der Reiseadapter ist fürs Aufladen von Handy, Akkus für die Kamera oder andere Elektrogeräte unverzichtbar. Unterschiedliche Steckertypen und DIN-Normen machen den Einsatz des Adapters nötig. Damit du Geräte aus anderen Ländern ungehindert auch in der Alpenrepublik nutzen kannst, haben wir uns die häufigsten Fragen rund um die Stromanschlüsse der Schweiz angesehen.
Sicherlich hast du auf Schweizer Dächern schon einmal die blau glänzenden Solarpanele gesehen. Sie werden immer beliebter, da sie es erlauben, ausreichend Strom und Wärme für das eigene Haus zu produzieren. So können Verbraucher ihre Stromkosten deutlich senken und teils durch Einspeisung in das Netz sogar etwas hinzuverdienen. Die Solarpanels sind zwar in der Anschaffung nicht ganz günstig, aber du kannst dich von einem Förderprogramm unterstützen lassen. Durch die täglichen Einsparungen beim Strom lohnt sich die Solaranlage schon bald. In diesem Beitrag erfährst du, wozu Solarzellen dienen und welche Vorteile und Kosten sie dir bringen.
Stromkabel haben verschiedene Farben, die ihre Funktion bei Elektroinstallationen zu erkennen geben. Die Farben markieren die Funktion einer Ader, wobei die Wahl der Farben europaweit festgelegt ist. Im Niederspannungsnetz sind bei elektrischen Leitungen drei Adern farblich gekennzeichnet. Wenn du eine Lampe, einen Schalter, eine Steckdose oder andere elektrische Vorrichtungen in Haus oder Wohnung montierst, musst du die Adern richtig anschliessen beziehungsweise verbinden. Im Folgenden erfährst du mehr über die Farben der Stromkabel und wie du eine Installation fachgerecht ausführst.
Möchtest du deinen Garten, die Terrasse oder den Balkon möglichst gemütlich gestalten? Dann sollte die passende Beleuchtung nicht fehlen. Wichtig ist, dass du dich für spezielle Produkte für den Aussenbereich entscheidest. Sie sollten also über die geeignete Schutzart und Schutzklasse verfügen und zumindest spritzwassergeschützt sein. Das gilt nicht nur für die Leuchten, sondern auch für die Aussensteckdosen. Gartensteckdosen, die besonders hochwertig und langlebig sind, erhältst du von zahlreichen führenden Herstellern. Auf der Internetpräsenz dieser Marken gibt es auch Informationen zu Aussensteckdosen und deren Verwendung generell. Das Wichtigste zum Thema erfährst du schon einmal hier.
Wenn du dir ein neues Gerät für deinen Haushalt kaufst, wie etwa eine Waschmaschine oder einen Fernseher, achtest du sicher auf einen möglichst geringen Stromverbrauch. Das Energieetikett gibt dir gut Aufschluss darüber, wie viele Kilowattstunden das jeweilige Gerät verbraucht. Doch nicht nur das: Die Kennzeichnung informiert bereits seit dem Jahr 1996 etwa über die Schleuderkennzahl und den Wasserverbrauch bei Waschmaschinen und auch über den Geräuschpegel. Ende 2019 kam es zu einer Anpassung der Vorschriften in der Schweiz. Seit diesem Datum ist beispielsweise die Etikettenpflicht für Leuchten gestrichen.
Elektrochemische Korrosion klingt kompliziert, ist jedoch ein Prozess, den du beinahe überall in deiner Umgebung beobachten kannst. Ein besonders häufig auftretendes und gefürchtetes Ergebnis dieser chemischen Veränderung ist der Rost. Doch auch die Oberflächen von anderen Metallen können anfällig für Zerstörung und Verschleisserscheinungen dieser Art sein. Die Auswirkungen sind dabei ein ernstzunehmendes Problem, denn etwa ein Viertel der jährlichen produzierten Metallwerkstoffe fallen diesem Vorgang zum Opfer. Alle Informationen zum Thema elektrochemische Korrosion, welche Vorgänge sich dabei abspielen und wie ein sinnvoller Korrosionsschutz aussieht, erfährst du hier.