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Elektroplanungen umfassen die Planung und Umsetzung von Elektroinstallationen. Das Thema kann so weitreichend sein wie die Technik innert eines Gebäudes selbst. Zunächst geht es dabei um die Frage, wo was installiert werden soll. Ein einfaches Beispiel ist der Standort von Anschlüssen und Schaltern. Ärgerlich, wenn nach dem Neubau sich herausstellt, dass die Schalter und Elektroanschlüsse mit Möbeln zugestellt sind. Bei der Elektroplanung geht es darum, sich schon vorher Gedanken darüber zu machen, wie die Platzierung der Anschlüsse mit der Einrichtung zusammenpasst.
Elektroplaner lassen sich für den Hausbau und für Renovierungen engagieren. Zu ihren Dienstleistungen gehören die Erstellung von Grundrissen mitsamt den geplanten Steckdosen, Kabeln, Schaltern, Kommunikationseinrichtungen, Lichtauslässen, Sicherheitsgeräten und mehr. Dabei gilt es zahlreiche Fragen zu klären:
Diese Fragen betreffen auch den Umbau und die Aufrüstung eines Altbaus auf neueste Standards. Nicht nur Privathaushalte, auch Büros, Produktionsstätten und alle Arten von Betrieben sind auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen und benötigen die richtigen Anschlüsse an den richtigen Stellen. Elektroplanungen sind demnach auch wichtig für die Industrie. Wer wiederum etwas für die Umwelt tun möchte, der interessiert sich für regenerative Energien. Auch hier ist eine richtige Elektroplanung notwendig. Zu den Dienstleistungen gehört auch der fachliche Einbau der Elektroanschlüsse und der elektrischen Bauelemente. Sie helfen beim Neubau ebenso wie bei der Renovierung, sodass der Altbau den Anforderungen des modernen Wohnens gewachsen ist.
Mit Gebäudeautomation bezeichnet man die Automatisierung von Gebäudefunktionen. Eine andere Bezeichnung dafür ist „Smart Homes“. Dazu gehören etwa die Heizung, das Raumklima, die Lichtplanung (Jalousien, Lampen), Belüftung, Türen und Sicherheit. Diese und viele andere Funktionen sind bei der Gebäudeautomation mit einer zentralen Steuerungs- und Regelungseinheit vernetzt. Die Jalousien lassen sich damit per Knopfdruck von überall im Gebäude herunterfahren. Weiterhin lassen sich mithilfe der Gebäudeautomation solche Abläufe automatisieren. Das heisst, sie führen bestimmte Aktionen von ganz alleine durch, so wie sie programmiert sind.
Die Gebäudeautomation spielt ebenfalls für Unternehmen im Rahmen des technischen Facilitymanagements eine Rolle. Hier hat die Automatisierung neben der Bequemlichkeit auch die Aufgabe, Energie- und Betriebskosten zu senken und Abläufe zu automatisieren. Ausserdem erleichtert sie die Überwachung und Bedienung der Gebäudefunktionen.
Ein Planungsbüro kann bei der Planung und Umsetzung verschiedener Projekte helfen, die mit der Elektroinstallation zusammenhängen. Dazu gehört zum Beispiel die Lichtplanung bei Wohnungen, aber auch grösseren Anlagen, die wiederum die richtige Verkabelung der Leuchteinheiten beinhaltet. Eine Beratung kann bei der Installation von Sicherheitssystemen sinnvoll sein, etwa wie sich diese mit einer zentralen Steuerung verknüpfen lassen. Sind die Geräte an einem gemeinsamen Stromkreis angeschlossen, dann kann ein Elektroplaner Lösungen anbieten, wie man ihn gegen Überlastungen schützen kann. Auch bei der Einrichtung von Multimedia-Anlagen kann es sich lohnen, einen Fachmann hinzuziehen.
Eine Beratung bietet sich in vielerlei Hinsicht an. Die Elektroinstallation, vor allem von komplexen Projekten, ist ein schwieriges Unterfangen. Darum ist es vernünftig, sich schon von Anfang an Gedanken zu machen. Ein Elektroplaner kann dabei helfen, die richtigen Fragen zu stellen und gleichzeitig Lösungen präsentieren. Selbst bei etwas so scheinbar simplem wie Hausanschlüssen ist ein Fehler schnell geschehen und dann leidet der Wohnkomfort darunter. Nachbesserungen sind oftmals teurer, als gleich zu Beginn alles richtig zu machen. Dasselbe gilt für Elektroinstallationen im Aussenbereich, wie zum Beispiel bei Sicherheitsanlagen. Die Modernisierung von Gebäuden und elektrischen Bauelementen sollte ebenfalls gründlich geplant sein. Je mehr Informationen du den Planern gibst, desto besserer Lösungen können sie anbieten.
Die Elektroinstallation ist aus Sicherheitsgründen genormt und geregelt. Wer nicht entsprechend dieser Normen die Elektroinstallation vornimmt, gefährdet nicht nur sein Haus, sondern auch das eigene Leben und aller anderen im Gebäude befindlichen Personen. Die Installation ist die Aufgabe von Elektrofachbetrieben. Bei der Planung kann es ebenfalls zu Schwierigkeiten kommen, solltest du sie ganz ohne Beratung vornehmen. Wenn sich herausstellt, dass Schalter und Anschlüsse an den falschen Stellen angebracht sind, ist der Frust schnell gross. Dabei kann eine flexible Planung dafür sorgen, dass sich die Anschlüsse den eigenen Bedürfnissen anpassen. Bei der Installation und Planung von komplexeren Anlagen, wie etwa von Sicherheitstechnik oder der Gebäudeautomation, ist ohnehin ein Fachmann gefordert. Nur so kannst du sichergehen, dass auch alles korrekt funktioniert und du dein Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen hast.
Ein elektrisches Gerät ist über ein Kabel schnell an den Strom angeschlossen. Da die Technik jedoch immer komplexer wird, gibt es Modelle, die mit anderen Geräten kombiniert werden. Dazu gehört auch der Computer: Es genügt nicht, den PC einfach anzuschliessen, er muss mit weiteren Peripheriegeräten verbunden werden, darunter mit Monitor, Tastatur und Maus. Benötigt wird hier ein Gerätestecker, der flexibel integriert werden kann. Dazu gehört der Kaltgerätestecker, der für alle Geräte mit geringer Temperaturentwicklung optimal geeignet ist.
Seit 2018 gibt es in der Schweiz ein von Bundesamt und Bundesrat revidiertes Energiegesetz. Dieses macht es sich zur Aufgabe, in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Atomenergie und Stromnetz Änderungen umzusetzen, damit die Schweiz bis zum Jahr 2050 deutlich umweltfreundlicher wird. Wichtig ist auch die Energiestrategie 2050, die verschiedene Richtwerte für die Jahre 2020 und 2035 vorgibt. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dazu beitragen kannst, das Energiegesetz umzusetzen und so die Schweiz insgesamt umweltfreundlicher und emissionsärmer zu machen. Zudem geht es darum, welche Änderungen das Energiegesetz mit seinen Massnahmen für Häuslebauer bedeutet.
Bestimmte Anwendungsbereiche benötigen eine höhere oder geringere Auslastung der Stromversorgung. Das betrifft Strassenbeleuchtungen, Heizsysteme oder andere Technik, die zu gewünschten Zeiten aktiviert oder deaktiviert wird. Möglich ist das durch die Rundsteuertechnik und durch Rundsteuerempfänger, bei denen Sensoren genau erkennen, wann eine Aktivität erforderlich ist. Das Abschalten des Stroms durch entsprechende Geräte zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen ermöglicht ein besseres Lastmanagement und verhindert Stromausfälle.
Mit einem Solardach erzeugst du deinen eigenen Solarstrom. Vor allem Umweltfreunde und Menschen, die mit einer hohen Sonneneinstrahlung in ihrer Wohnumgebung gesegnet sind, entscheiden sich gerne für diese Variante. Anstelle der herkömmlichen Photovoltaik-Anlage, bei der Solarpanele auf deinem Dach angebracht werden, kannst du dich auch für unauffällige, elegante Solarziegel entscheiden. Diese Art der Dacheindeckung ist etwas teurer, punktet aber mit ihrer schönen Optik. Zudem haben die Solardachziegel gute Dämmeigenschaften, was sich im Winter bezahlt macht. Hier erfährst du mehr über die Vorteile der Solarziegel, ihre besonderen Eigenschaften, ihre Kosten und die beste Möglichkeit, sie auf deinem Dach zu installieren.
Reisende aus ganz Europa, speziell aus Deutschland und Österreich, bringen für ihren Aufenthalt in der Schweiz am besten ein wichtiges Utensil mit: Der Reiseadapter ist fürs Aufladen von Handy, Akkus für die Kamera oder andere Elektrogeräte unverzichtbar. Unterschiedliche Steckertypen und DIN-Normen machen den Einsatz des Adapters nötig. Damit du Geräte aus anderen Ländern ungehindert auch in der Alpenrepublik nutzen kannst, haben wir uns die häufigsten Fragen rund um die Stromanschlüsse der Schweiz angesehen.
Innerhalb der EU ist fast alles genormt, auch die Spannung in den öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen. Hier gilt die EN 50160, die die wichtigsten Merkmale der Netzspannung am Anschlusspunkt definiert und spezifiziert. Aber was genau steht in den Festlegungen? Sind sie für die Sicherheit wirklich notwendig? Muss jeder, der mit Elektrotechnik zu tun hat, sich darum kümmern? Eine Norm, viele Fragen: Wir haben die wichtigsten und häufigsten Fragen zur EN 50160 zusammengetragen und für dich beantwortet.