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Die technische Stromrichtung oder auch konventionelle Stromrichtung, ist per Definition so festgelegt: vom Pluspol zum Minuspol ausserhalb der Spannungsquelle. Innerhalb der Spannungsquelle fliesst der Strom in die umgekehrte Richtung. Früher kannte man den Aufbau von Atomen noch nicht und ging davon aus, dass es nur positive Ladungsträger gibt, die sich im Stromkreis vom Plus- zum Minuspol bewegen. Erst später fand man heraus, dass die Ladungsträger in metallischen Leitern negativ geladene Elektronen sind. Diese bewegen sich in einem Stromkreis vom Minus- zum Pluspol. Man hat daher zusätzlich den Begriff der physikalischen Stromrichtung eingeführt. Dieser beschreibt die tatsächliche Richtung, in der sich die Ladungen bewegen. In metallischen Leitern, also etwa in Kupferkabeln, sind somit die physikalische und technische Stromrichtung entgegengesetzt. Sie sind jedoch gleich, wenn es sich bei den Ladungsträgern um positiv geladene Ionen handelt, da diese sich vom Plus- zum Minuspol bewegen.
Durch die Gitteranordnung der Atome in einem metallischen Leiter können sich die Elektronen relativ frei bewegen. Jedoch ist die Geschwindigkeit eines einzelnen Elektrons gering: Es bewegt sich nur mit einer Driftgeschwindigkeit in einer Grössenordnung von einem Millimeter in der Sekunde vorwärts. Da das elektrische Feld jedoch über den ganzen Leiter sofort nach dem Einschalten wirkt, kommt für jedes Elektron, das an einem Ende der Leitung aufgenommen wird, am anderen Ende gleich wieder eines heraus und es kommt somit zu keiner Verzögerung. Je grösser nun die Stromstärke ist, desto mehr Elektronen bewegen sich gleichzeitig durch die Leitung.
Beim Elektron handelt es sich um ein sogenanntes Elementarteilchen. Es ist also nicht aus anderen Teilchen zusammengesetzt. In Atomen bildet es alleine oder mit anderen Elektronen die Elektronenhülle. Es ist elektrisch negativ und besitzt damit die entgegengesetzte Ladung eines Protons im Atomkern. Hat ein Atom oder ein Molekül nicht die gleiche Anzahl von Elektronen wie Protonen, ist es nicht mehr elektrisch neutral. Atome und Moleküle mit zu wenigen Elektronen sind somit positiv geladen, solche mit zu vielen Elektronen negativ. Man spricht dann von Ionen. Diese können ebenso wie Elektronen Ladungsträger in einem Stromkreis sein.
Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und den Widerständen. Hier gilt das Ohmsche Gesetz:
Daraus folgt: Je grösser die Spannung ist, desto mehr Strom fliesst. So fliesst also durch einen zehn Ohm Widerstand an zehn Volt Spannung ein Ampere, bei 20 Volt sind es zwei Ampere. Ebenso wird aus dem Ohmschen Gesetz ersichtlich, dass der Stromfluss umso grösser ist, je kleiner ein Widerstand ist. Der Wert eines Widerstandes hängt unter anderem von den Materialien ab, aus denen er besteht, und auch von seinen geometrischen Eigenschaften.
Wie hoch Strom und Spannung in einem Stromkreis sind, hängt aber auch von der Art ab, in der die Widerstände miteinander verschaltet sind. Bei einer Reihenschaltung von Widerständen ist deren Strom gleich, während sich die Spannung proportional aufteilt – je grösser der Widerstand, desto höher die Spannung. Bei einer Parallelschaltung liegen die Widerstände an der gleichen Spannung, aber deren Ströme teilen sich auf – je kleiner der Widerstand, desto mehr Strom fliesst durch ihn hindurch.
Man unterscheidet Leiter erster und zweiter Klasse. Bei Leitern erster Klasse sind Elektronen die Ladungsträger. Elektronenleiter sind etwa Metalle und Graphit. Bei Leitern zweiter Klasse handelt es sich um Ionenleiter. Die Ladungsträger sind also elektrisch geladene Atome oder Moleküle. Ionenleiter sind zum Beispiel Elektrolyte, Plasmen oder ionisierte Gase. In der Elektrotechnik gibt es zudem die Leiterklassen. Dabei handelt es sich um eine Norm für die Flexibilität von Stromkabeln. Es wird unterschieden zwischen
Die Klassenzugehörigkeit entscheidet sich dabei anhand des Durchmessers der Einzeldrähte.
Man unterscheidet in Gleich- und Wechselspannungsquellen. Bei Gleichspannung fliesst Strom immer nur in eine Richtung, also bei Verwendung der technischen Stromrichtung immer nur von Plus nach Minus. Bei Wechselspannung ändert sich die Stromrichtung in regelmässigen Abständen in Form einer Schwingung (beispielsweise Sinusschwingung).
Dies kann in einem Generator geschehen, in dem eine Drehbewegung (kinetische Energie) in elektrische Energie umgewandelt wird. In Batterien und Brennstoffzellen wiederum wird durch die Umwandlung von chemischer Energie Elektrizität erzeugt. Solarzellen machen sich den sogenannten photoelektrischen Effekt zunutze und nutzen die elektromagnetische Strahlung der Sonne zur Stromerzeugung. Bei einer Stromquelle kann es sich auch um einen Transformator oder ein elektronisches Netzteil handeln, wobei dann jedoch keine Energieumwandlung stattfindet. Es wird lediglich eine Spannung in eine andere Spannung überführt (etwa durch Wandlung von Hoch- in Niederspannung).
Glühlampen werden mehr und mehr aus dem Handel verbannt, während Energiesparlampen zwar eine stromsparende Alternative sind, jedoch im Licht sehr grell und für bestimmte Räume ungeeignet bleiben. Daher sind LEDs die bessere Wahl – allerdings lassen sich die Leuchtmittel schlecht dimmen. Es gibt Dimmer für das Leuchtmittel der LEDs, die spezielle Aufgaben erfüllen. Nicht jeder ist für Leuchten dieser Art geeignet. Tatsächlich kann ein falscher Dimmer sogar die Lampe beschädigen. Wissenswertes über Dimmer für LEDs gibt es hier.
Eine Solaranlage auf dem Dach, um damit die Sonnenenergie zu nutzen, Strom zu sparen und etwas für die Umwelt zu tun – viele Hausbesitzer wünschen sich eine solche Anlage. Oder sie denken darüber nach, beim Hausbau eine Photovoltaikanlage mit einzubauen. Dabei sind die Preise für Solaranlagen in den letzten Jahren gesunken und es gibt eine finanzielle Förderung. Wer sich mehr Autarkie beim Energiehaushalt wünscht oder Strom sparen möchte, der braucht nur weiterzulesen.
In Badezimmern gehört es zu den alltäglichen Aufgaben, Handtücher, Bademäntel oder Waschlappen zu trocknen. Ist der Raum nicht mit einem an die Zentralheizung angeschlossenen Handtuchtrockner ausgestattet, empfiehlt sich der Kauf eines elektrischen Handtuchwärmers. Wie dieser genau funktioniert, woraus er besteht und was es sonst noch Wissenswertes über die Geräte gibt, das erfährst du hier in unserem FAQ.
Im Winter auf der kuscheligen Couch liegen und von dort aus die Heizung anschalten – ohne den Platz unter der warmen Decke zu verlassen. Wer sich den Wunsch nach mehr Bequemlichkeit und Funktionalität im Alltag erfüllen möchte, setzt auf ein sogenanntes Smart Home. Der technische Fortschritt macht es so möglich, dass wir heute einen höheren Komfort im Alltag geniessen. Andererseits gibt es einige Aspekte zu berücksichtigen, wenn das eigene Zuhause mit smarten Geräten ausgestatte werden soll. Alles rund um das Smart Home in der Schweiz erfährst du hier.
Wenn zu hohe Spannungen in Bauelementen, Spulen und Motoren erzeugt werden, ist der Einbau von Schutzdioden notwendig, die eine Überspannung ausbalancieren. Es gibt verschiedene Ausführungen, wobei häufig die Freilaufdiode zum Einsatz kommt. Eine Diode ist immer ein elektronisches Bauelement, das in den Stromkreislauf integriert wird und den Strom in eine Richtung passieren lässt, in die andere Richtung jedoch sperrt. Damit wird eine Überspannung verhindert und damit auch eine Beschädigung der Transistoren oder ähnlicher Bauelemente.
Die Winkelgeschwindigkeit und die Kreisfrequenz begegnen uns tagtäglich im Leben. Dies gilt sowohl in einem sehr grossen Massstab, etwa für den Umlauf der Planeten um die Sonne, als auch im Kleinen. Sowohl die Herzfrequenz als auch die Bewegung der Gelenke können mit einer kreisförmigen Bewegung verglichen werden. Aber auch in der Elektrotechnik macht man sich die Kreisfrequenz zunutze. Wissenswertes zum Thema gibt es hier.