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Kreuzschaltungen sind auch unter Bezeichnungen wie Flur- oder Hotelschaltung bekannt. Damit sind schon zwei bevorzugte Anwendungsgebiete genannt. Kreuzschaltungen können beliebig viele Schaltstellen mit einer oder mehreren Lampen oder anderen Geräten verbinden und dabei beispielsweise auch die Beleuchtung in mehreren Gängen oder Räumen auf einmalige Betätigung eines Schalters hin aktivieren oder abschalten. Da für zwei Schaltstellen eine Wechselschaltung ausreicht, finden sich Kreuzschaltungen vor allem in diesen Bereichen:
Die Auswahl an Kreuzschaltern ist nahezu unbegrenzt. Jeder Hersteller produziert für seine Schalterprogramme auch Wechsel- und Kreuzschalter. Die meisten Marken bieten dazu auch andere Elemente wie Taster, Steckdosen, Dimmer und Bedieneinheiten für Serienschaltungen im gleichen Design an. Lediglich bei sehr preiswerten Schaltern einfachster Bauart wirst du eventuell nicht alle Elektroinstallationselemente finden, die für deine geplante Installation nötig sind. Ein Elektriker wird dir aber sicher ein qualitativ hochwertiges Schalterprogramm empfehlen, das all deine Wünsche berücksichtigt.
Ein Kreuzschalter ist ein Wechselschalter mit einer zusätzlichen Funktion. Während ein Wechselschalter auf geradem Weg zwischen zwei verschiedenen Stromkreisen hin und her schaltet, indem er einen schliesst und den anderen unterbricht, führt ein Kreuzschalter im Grunde die gleiche Aktion aus, kann aber noch mehr: Ein Kreuzschalter vertauscht beim Schaltvorgang den Weg, auf dem er den Strom weiterleitet. Weil er dabei die Verbindungen verkreuzt, heisst er Kreuzschalter. Jeder Kreuzschalter lässt sich auch als Wechselschalter verwenden. In dem Fall bleibt einfach jeweils ein Anschluss unbelegt.
Eine Wechselschaltung genügt, wenn nur zwei Schaltstellen zum Ein- und Ausschalten einer Beleuchtungseinrichtung nötig sind. Das kann beispielsweise in einem kleinen Flur der Fall sein oder im Schlafzimmer, wo das Licht an der Tür und an einem Nachttisch schaltbar sein soll. Sollen aber zwei Schalter am Bett und einer am Eingang unabhängig voneinander funktionieren, brauchst du eine Kreuzschaltung. Ein typischer Anwendungsfall für die Wechselschaltung aus dem Aussenbereich ist die Gehwegbeleuchtung in Vorgärten, die sich zweckmässigerweise am Eingangstor und an der Haustür schalten lässt. In diesem Fall genügt ebenfalls eine Wechselschaltung vollkommen, denn jeder Wechselschalter schaltet nicht entweder „an“ oder „aus“, sondern er wechselt, indem er bei jeder Betätigung einen von zwei verschiedenen Stromkreisen schliesst. So wird der Stromfluss zum Verbraucher immer aktiviert oder unterbrochen, auch wenn der Benutzer nur einen Schalter umlegt.
Wenn du dir einen Schaltplan für deine Kreuzschaltung zeichnen möchtest, stellst du fest: Es befinden sich alle Schaltstellen auf einer Linie nebeneinander. Die einzelnen Schaltstellen sind dabei miteinander verbunden – nur der erste Schalter hat eine Verbindung zur Stromversorung und nur der letzte von beliebig vielen Schaltern verbindet die Leuchte oder einen anderen Verbraucher mit der Kreuzschaltung. Wenn du zusätzlich eine Steckdose in dem Stromkreis installieren möchtest, geht das nicht ohne weiteres an jedem Schalter, weil je nach Elektroinstallation eventuell nicht genug Kabel vorhanden sind, um die Steckdose permanent zu versorgen. Vor dem ersten Wechselschalter ist das jedoch völlig unproblematisch.
Da jeweils am ersten und letzten Schalter im Schaltplan von Kreuzschaltungen nicht genug Drähte liegen, als dass die Schalter Verbindungen vertauschen könnten, genügt es dort, wenn die Schaltelemente Wechselschalter sind. Kreuzschalter sind wegen der anspruchsvolleren Elektrotechnik aufwändiger in der Herstellung und deswegen deutlich teurer als einfache Wechselschalter. Falls es dir aus einem speziellen Grund lieber ist, ausschliesslich Kreuzschalter zu verwenden, ist das auch kein Problem, denn die Wechselschalter am Anfang und am Ende von Kreuzschaltungen sind nicht erforderlich. Auch wenn sie in allen Anleitungen für diese Installationen verzeichnet sind, dienen sie lediglich der Kostenersparnis.
Schaltungen, die mehr als fünf Schaltstellen beinhalten, sind als Kreuzschaltungen ausgeführt recht aufwändig und technisch nicht sinnvoll. Ein Beispiel ist die Treppenhausbeleuchtung, die oft sehr viele Schaltstellen hat und zusätzlich mit einer Zeitschaltuhr kombiniert ist. Hier sitzt ein zentraler Schalter an einem beliebigen Platz im Gebäude und alle Taster sind eigentlich nur Bedienelemente dieses sogenannten Stromstossschalters. Dieses Relais verändert seinen Schaltzustand durch den einmaligen Impuls jedes ausgelösten Tasters. Ohne angeschlossene Zeitschaltuhr bleibt damit das Licht solange eingeschaltet, bis jemand erneut einen der verschiedenen Taster der Schaltung drückt.
Elektrische Leitungen weisen eine unterschiedliche Strombelastbarkeit auf. Für die optimale Stromversorgung gilt es daher, die Stromleitungen perfekt zu dimensionieren. Dabei wählt der Fachmann den Nennquerschnitt eines Leiters exakt so, dass die verfügbare Strombelastung des Kabels grösser ist als der maximale Dauerstrom, der im Normalbetrieb durch die elektrischen Leitungen fliesst. Doch welche Kabelquerschnitte gibt es überhaupt, wie berechnet man die perfekte Dimensionierung – und welche Rolle spielen Umweltbedingungen, wie beispielsweise die vorherrschende Umgebungstemperatur?
Ein Elektromotor oder Generator ist kompliziert aufgebaut. Er enthält elektrische Leiter und Magnetfelder, um die elektrische Spannung und Gleichstrom zu erzeugen, und zwar umso mehr, je schneller die Bewegung erfolgt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die elektromotorische Kraft, die im Elektromotor dann als sogenannte Gegen-EMK oder Quellenspannung fungiert. Dadurch kann bei einem Motor mit Gleichstrom die Grenzdrehzahl für eine benötigte Spannung errechnet werden. Diese Kraft wirkt auch in den Spulen elektrodynamischer Lautsprecher, um eine bessere Dämpfung zu erzielen und ein Nachschwingen zu verhindern.
Stromkabel haben verschiedene Farben, die ihre Funktion bei Elektroinstallationen zu erkennen geben. Die Farben markieren die Funktion einer Ader, wobei die Wahl der Farben europaweit festgelegt ist. Im Niederspannungsnetz sind bei elektrischen Leitungen drei Adern farblich gekennzeichnet. Wenn du eine Lampe, einen Schalter, eine Steckdose oder andere elektrische Vorrichtungen in Haus oder Wohnung montierst, musst du die Adern richtig anschliessen beziehungsweise verbinden. Im Folgenden erfährst du mehr über die Farben der Stromkabel und wie du eine Installation fachgerecht ausführst.
Ein Breitband-Internetzugang oder auch Breitbandanschluss bezeichnet den wohl gängigsten Internetanschluss überhaupt. Egal, ob DSL, Kabel- oder Satellit – Breitband bietet dir eine meisten zuverlässige und weitreichende Internetverbindung. Welche Vor- und Nachteile ein Breitbandanschluss bietet, wie hoch die Geschwindigkeit ist und was du bei diesem Anschluss beachten solltest, erfährst du in diesem Artikel.
In unserer modernen Welt ist die Stromversorgung eine der wichtigsten Aufgaben. In der Schweiz wird das Stromnetz auf der höchsten Ebene seit 2009 durch die Swissgrid AG organisiert, die für die Versorgungssicherheit auf Landesebene verantwortlich ist. Das Stromnetz der Schweiz ist aber nicht nur für die Schweiz da: Durch seine zentrale Lage im Westalpenraum ist das Land eine wichtige Transitstation für den Stromtransfer zwischen den grossen westeuropäischen Ländern.
Die Verlegung von elektrischen Leitungen unter Putz ist heute allgemeiner Standard. In jedem Haus versehen zahlreiche Unterputzdosen ihren Dienst, ohne jemals gesehen zu werden. Viele bleiben sogar während ihrer gesamten Lebensdauer von den Hausbewohnern unentdeckt. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass der Elektriker, der sie eingebaut hat, sein Handwerk beherrschte. Unterputzdosen kommen überall dort zum Einsatz, wo Schalter oder Steckdosen installiert sind, oder sie sitzen als Verteilerdosen dort in den Wänden, wo verschiedene Leitungen miteinander verbunden sind. Treten keine Fehler auf und nimmt der Hausbesitzer keine Veränderungen vor, bleiben Unterputzdosen immer unangetastet.