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Kabelbrücken auswählen und richtig installieren

Willst du verwirrenden Kabelsalat auf dem Fussboden vermeiden, sind Kabelbrücken eine gute Möglichkeit. Sie beseitigen gefährliche Stolperfallen und bieten zudem einen guten Schutz für die Kabel selbst. Ein Kabelkanal verfügt über ein trittfestes Profil. Es fixiert die Kabel und trägt zu einer ordentlichen und sicheren Verlegung bei. Kanäle aus Polyurethan oder Aluminium sorgen für Flexibilität bei der Ausbringung von Leitungen insbesondere in Grossraumbüros und Konferenzräumen, wo mehrere Schreibtische mit Kabeln verbunden werden müssen. Im Aussenbereich kommen die Kanäle auf Baustellen zum Einsatz. Im Folgenden erfährst du mehr über moderne Kabelbrücken und erhältst wichtige Tipps, wie du sie am besten verlegst.

Welche Arten von Kanälen gibt es?

Kanäle für die Kabelführung und Kabelsicherung gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich nicht nur in Höhe, Farbe und Gewicht. Vielmehr sind sie auch für unterschiedliche Alltagsanforderungen konstruiert. Für den Einsatz im Aussenbereich verwendest du Kanäle aus harten und nicht leitenden Einzelsegmenten, die nach Bedarf aneinandergefügt werden. Die Fertigung aus speziellem Kunststoff macht die Kanäle wasserdicht und wetterfest. Im Innenbereich erweisen sich Modelle mit Deckel als besonders praktisch. Dank der aufklappbaren Deckel sind die Kabel einfach und schnell zu erreichen. Eine Beschichtung mit Gummi sorgt dafür, dass die Rollen der Bürostühle keine Schäden an den Kabelkanälen verursachen.

Wo wird ein Kabelkanal aus verzinktem Stahl verwendet?

Auf Baustellen müssen Kabelkanäle starken Belastungen standhalten. LKW und andere Fahrzeuge sollten über sie hinweg fahren können, ohne Schäden zu verursachen. Deshalb brauchst du entweder einen Überfahrschutz oder einen Kabelkanal aus verzinktem Stahl. Dieser hält Belastungen von bis zu 40 Tonnen problemlos stand. Damit er sich nicht verschiebt, solltest du ihn mit Schrauben und Nieten im Boden befestigen. Mit Hilfe von angeschweissten Elementen lässt sich der Kanal verlängern.

Wo kommen Schläuche oder Schlauchbrücken zum Einsatz?

Wenn die Kabelkanäle nicht unmittelbar auf dem Boden verlegt und befestigt werden können, sind Schläuche und Schlauchbrücken eine gute Alternative. Hier die Vorteile dieser Variante im Überblick:

  • Es sind keine Bohrungen in den Boden erforderlich.
  • Die Kabel werden in den geräumigen Schläuchen gebündelt.
  • Die Schläuche verlegst du wahlweise lose auf dem Untergrund oder nutzt eine tragende Konstruktion.
  • Mit Schlauchbrücken überbrückst du Ein- und Ausfahrten sowie Ein- und Ausgänge. Indem du den Schlauch in einiger Höhe über eine Konstruktion führst, bleiben alle Wege passierbar.

Welchen Schutz bietet ein Kabelkanal?

Im Innen- wie im Aussenbereich verlegte Kabelkanäle bündeln und sichern elektrische Kabel. Das bietet gleich mehrere Vorteile:

  • Mit einfachen Mitteln kannst du einen störenden Kabelsalat im Büro oder im Konferenzraum vermeiden. Mit den Schläuchen und Brücken kannst du die Kabel besser ordnen und bündeln.
  • Die Kabel sind gut gesichert, Stolperfallen lassen sich vermeiden.
  • Im Aussenbereich schützen Kabelbrücken oder Schlauchbrücken die Kabel vor Feuchtigkeit und Schmutz.
  • Dank Kabelbrücken und Schlauchbrücken bleiben Durchfahrten auch mit schweren Fahrzeugen passierbar.
  • Mit auf dem Boden fixierten Kabelbrücken vermeidest du ein Verrutschen der Kabel.
  • Einige Kabelbrückenmodelle erfüllen hohe Brandschutzstandards und können im Notfall einen Kabelbrand verhindern.
  • Kabelbrücken lassen sich einfach, schnell und flexibel montieren und können fast an jedem Ort genutzt werden.

Wie montiere ich Kabelbrücken im Innenbereich?

Verwende für den Innenbereich bevorzugt Kabelkanäle aus Polyurethan und verwandten Kunststoffen. Sie erweisen sich als stabil, belastbar, wasserdicht und feuerfest. Verlege zuerst die Kabel auf dem Boden. Bündele sie anschliessend mit Kabelbindern. Platziere insbesondere an Wegen und Durchgängen die Kabelbrücken so, dass sie die Kabel verdecken und schützen. Verschraube nun die Kabelbrücken mit dem Untergrund. Wo dies aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich ist, verwendest du Modelle zum Kleben. Die Kabelkanäle kannst du nach dem Baukastenprinzip Stück für Stück ergänzen und zusammenfügen.

Wie verlege ich Kabelbrücken im Aussenbereich?

Für den Aussenbereich, zum Beispiel auf Baustellen, verwendest du Kabelbrücken aus verzinktem Stahl. Dieser ist nicht nur wasser- und feuerfest, sondern auch äusserst stabil. Dort, wo eine Kabelbrücke eine Zufahrt queren muss, kann sie problemlos vom Schwerlastverkehr überfahren werden. Verlege als erstes die Kabel und überdecke dann alle relevanten Stellen mit den Kabelbrücken. Befestige sie dann mit Schrauben oder Nieten im Boden. Eine feste Verankerung ist bei einer Verlegung im Aussenbereich besonders wichtig. Wo dies nicht möglich ist, greifst du auf Schlauchbrücken zurück. In ihnen bündelst du die Kabel und führst sie mit einfachen Trägerkonstruktionen über Durchgänge sowie Ein- und Ausfahrten. So bleiben Verkehrswege frei und Absperrungen können vermieden werden.

Warum sollte ich Kabelbrücken vom Elektriker verlegen lassen?

Moderne Kabelbrücken fixieren, bündeln und schützen Kabel und Leitungen im Innen- wie im Aussenbereich. Sie vermeiden Belastungen durch Abrieb, Feuchtigkeit, Zug oder Quetschung. Dafür müssen die Kanäle so angebracht werden, dass sie möglichst flach auf dem Untergrund aufliegen und deutlich erkennbar sind. So können sie problemlos übergangen oder überfahren werden. Die Montage der Brücken selbst ist nicht besonders aufwändig, jedoch gibt es in Sachen Brandschutz einiges zu beachten. Erfahrene Elektriker verfügen nicht nur über das nötige Know-how, sondern verwenden auch die passenden Werkzeuge und Materialien.