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Ein Volumenstromregler ist ein mechanisches Bauteil, dass den Durchfluss von Luft oder anderen Gasen durch eine Leitung regelt. Meist dient dazu eine einfache schwenkbare Drosselklappe. In der Regel werden Volumenstromregler zur Regelung des Luftstroms in Zuluft- und Abluftanlagen eingesetzt. Der Luftstrom wird vom Volumenstromregler mit einer einfachen Regelklappe gesteuert, die von einem (meist aussen angebrachten) Stellantrieb elektrisch oder per Hand bedient wird. Mit einer dauerelastischen Dichtung kann der Luftstrom auch komplett gesperrt werden. Dabei wird zwischen konstanten und variablen Volumenstromreglern unterschieden. Volumenstromregler sind in runder oder rechteckiger Ausführung verfügbar und entsprechend dem Leitungsquerschnitt der Lüftungsanlage. Meist haben sie ein Gehäuse und Bauteile aus verzinktem Stahlblech und sind daher ausgesprochen wartungsarm.
Man unterscheidet zwischen konstanten und variablen Volumenstromreglern:
Der klassische Einsatzbereich von Volumenstromreglern sind Belüftungs- oder Entlüftungssysteme. Aber auch als Bestandteil von Rauchschutzsystemen, die Brandgase absaugen oder im Notfall verrauchten Bereichen Frischluft zuführen, übernehmen sie eine wichtige Funktion. Dabei dürfen allerdings nur speziell für diesen Zweck vorgesehene Produkte eingesetzt werden. Auch in Gasbrennern sind oft Volumenstromregler installiert, die das einströmende Luft-Gas-Gemisch regulieren.
Nicht jede Ausführung ist für jede Anwendung geeignet:
Variable Volumenstromregler benötigen einen Stellantrieb, der die Stellung der Drosselklappe im Inneren des Gerätes mittels eines Elektromotors reguliert. Der Stellantrieb wird in der Regel als separates Bauteil geliefert und aussen am Volumenstromregler anmontiert. Über eine Bus-Schnittstelle kann der Stellantrieb von einem Gebäudeautomationssystem reguliert werden, wie es bei Grossgebäuden üblich ist. Mit einem Regelgerät, das direkt neben dem Volumenstromregler eingebaut wird, kann die Steuerung auch direkt erfolgen. Diese Regelgeräte messen die Durchströmgeschwindigkeit und passen die Drosselklappenstellung im Volumenstromregler entsprechend an. Manche Produkte verfügen über ein LCD-Display, über das sich die Werte von aussen ablesen lassen.
Ein Volumenstromregler kann grundsätzlich lageunabhängig, also waagerecht oder senkrecht, in der Leitung eingebaut sein. Wichtig ist aber, dass die werksseitig vorgegebene Förderrichtung beachtet wird, um die Funktion sicherzustellen. Damit der Volumenstromregler seine Funktion korrekt und vollständig erfüllen kann, muss auch die freie Anströmlänge berücksichtigt werden, die vom Hersteller für den jeweiligen Gerätetyp vorgegeben ist (als Faustregel dafür gilt der doppelte Durchmesser des Bauteils). So dürfen Volumenstromregler nicht direkt hinter Verzweigungen oder Bögen montiert werden, weil dann die gleichmässige Anströmung des Reglers nicht gewährleistet ist. Andere Bauteile wie Brandschutzklappen oder Schalldämpfer können den notwendigen Mindestabstand vergrössern. Auch sollte auf die Zugänglichkeit geachtet werden, um eventuell notwendig werdende Wartungs- und Reparaturmassnahmen zu erleichtern. Zur Verringerung von Strömungsgeräuschen kann ein Schalldämpfer sinnvoll sein.
Eine Dämmschale ist eine Ummantelung des Volumenstromreglers, die als einfacher Schalldämpfer die nach aussen dringenden Abstrahlgeräusche des Volumenstromreglers reduziert. Manche Produkte gibt es in verschiedenen Ausführungen auch mit werksseitig vormontierter Dämmschale, bei anderen muss sie als Zusatzkomponente installiert werden. Dämmschalen werden meist bei einer Montage des Volumenstromreglers in gedämmten Leitungen eingesetzt. Manche Volumenstromregler haben auch komplexere Schalldämpfungseinrichtungen, etwa Umlenkschalldämpfer, zur Reduzierung der Abstrahlgeräusche.
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