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Erneuerbare Energien Schweiz: eine Energiestrategie für die Zukunft

Erneuerbare Energien Schweiz: eine Energiestrategie für die Zukunft

Holz, Wasser, Sonne, Wind: Die Energieträger der Zukunft in der Schweiz sind erneuerbar, soweit sind sich die Experten einig. Die Energiepolitik beschäftigen umweltverträgliche Formen der Energiegewinnung ebenso sehr wie die Finanzierung der zukunftsfähigen Konzepte. Das Potenzial der Energiewende ist noch lange nicht ausgeschöpft, doch schon heute profitieren Kunden von Angeboten rund um die umwelt- und menschenfreundlichen Energielieferanten. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema „Erneuerbare Energien Schweiz“ haben wir uns einmal näher angesehen.

Grüner Strom für die Umwelt: Was bedeutet „Erneuerbare Energien“?

Die Rohstoffvorräte der Erde sind begrenzt – und bisher griff der Mensch mit der Verwendung fossiler Energieträger oft auf Vorräte zurück, die endlich sind. Erneuerbare Energien nutzen als Träger Energiequellen, die sich selbst regenerieren. Heizung und Verkehr, Strom und Wärme kommen zunehmend aus Energiequellen wie Wasserkraft, Biomasse oder Solar- und Geothermie. Im Gegensatz zu den fossilen Energiequellen Erdöl, Gas oder Kohle entstehen bei der Nutzung erneuerbarer Quellen auch weniger Abfälle oder Abgasemissionen.

Energieeffizienz steigern, fossile Energien zurückfahren: Warum sind erneuerbare Energien wichtig?

Der Klimawandel schreitet voran, der Energiebedarf der Menschen wächst. Zukunftsfähige Konzepte für den Energiehunger der Schweiz setzen zunehmend auf erneuerbare Energiequellen. Dazu gehört die Förderung durch das Bundesamt, denn die Nutzung fossiler Energien würde langfristig richtig teuer. Experten gehen davon aus, dass die Energiegewinnung wie bisher zu irreversiblen und unkontrollierbaren Klimaschäden führt: Energieeffizienz und Energiegewinnung aus nachwachsenden Ressourcen ist also eine Frage des Selbstschutzes. Ausserdem sind Wind, Sonne und Wasserkraft in nahezu unbegrenzter Menge verfügbar – und die Vorräte werden nicht irgendwann zur Neige gehen.

Welche erneuerbaren Energien gibt es?

Die wichtigste erneuerbare Energiequelle steht täglich am Himmel: Die Sonne liefert umweltfreundliche Power in unerschöpflicher Menge. Daneben hat der Mensch weitere Energiequellen zur Verfügung, die sich von den fossilen Energien abgrenzen. Dies sind die Quellen für die umweltfreundliche Energiegewinnung im Überblick:

  • Sonne
  • Biothermie (Energiegewinnung aus Biomasse)
  • Geothermie
  • Wasserkraft und Meeresenergie
  • Windenergie

Biomasse, Wasser oder Wind: Welche erneuerbaren Energien sind am effizientesten?

Die Frage, wie effektiv Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien genutzt werden können und wie hoch der Preis für diese Energiequellen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So spielen die Kosten der bereits vorhandenen Technik bei der Energieeffizienz eine Rolle, auch politische und gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Gegebenheiten am Standort wirken sich auf Preise und Produktionsbedingungen aus. In der Schweiz kommt der Wasserkraft eine grosse Bedeutung zu, denn diese Technologie wird bereits seit Jahrzehnten angewandt und kontinuierlich ausgebaut. So stammt der grösste Teil der Energie aus erneuerbaren Quellen in den Kantonen aus Wasserkraft, gefolgt von den Energieträgern Wind, Holz, Biogas und Photovoltaik.

Wie viel erneuerbare Energien nutzt die Schweiz?

Das unterscheidet sich je nachdem, welchen Bereich man betrachtet: In der Stromerzeugung stammt bereits etwa 60 Prozent der Energie in der Schweiz aus Wasserkraftwerken. Dagegen wird ein Grossteil der Wärmeenergie fürs Heizen noch mit alten Ölheizungen erzeugt: Hier nutzen noch immer 60 Prozent aller Wohnungs- und Hausbesitzer Öl oder Gas. Auch im Bereich Verkehr ist das Ausbaupotenzial für erneuerbare Energien noch recht gross. Darum gibt es mit Abstützung durch Bundeskanzlei und Bundesamt zahlreiche Kampagnen und Förderungen für die Umstellung hin zu regenerativen Energien.

Kundenbarometer: Was denken die Bürger über das Projekt Erneuerbare Energien in der Schweiz?

Regelmässig erfragt die Universität St.Gallen seit einigen Jahren die Meinung der Menschen in allen Kantonen zum Thema „Erneuerbare Energien Schweiz“. Hier geht es um Widerstände beispielsweise zu Standorten von Windkraftanlagen, zum Massnahmenpaket Energiestrategie 2050. Es wird gefragt, welche regenerativen Energien die Bürger selbst nutzen, wie ihre Meinung zu wirtschaftlichen und politischen Entscheidungen aussieht oder welche Strategien im Bereich der Energiewende mehrheitsfähig sind. Hier zeigt sich in den letzten Jahren, dass die Zufriedenheit der Bürger etwa mit neuen Heizanlagen, die sie selbst eingebaut haben, hoch ist: Rund 70 Prozent gaben in der zehnten Runde des Kundenbarometers an, dies weiterempfehlen zu können. Bei der Frage nach nachhaltigen Energiequellen für den Verkehr gibt es noch Potenzial, denn vielen ist die Verbindung zwischen eigenem Mobilitätsverhalten und dem Erreichen der Klimaziele noch nicht hinreichend bewusst. Doch das Interesse an Elektroautos steigt kontinuierlich an, wie die Statistiken zeigen. Grundsätzlich ist die Zustimmung der Bürger zu den Programmen und der Förderung von regenerativen Energien konsequent hoch. Mehr als die Hälfte der Schweizer würde sogar ein schnelleres Voranschreiten der Energiewende begrüssen.

Heizen mit Unterstützung vom Bundesamt: Welche Förderung für erneuerbare Energien gibt es?

Um die Energiewende voranzutreiben, unterstützt das Bundesamt mit zahlreichen Massnahmen den Übergang zum Heizen und zur Stromnutzung aus erneuerbaren Quellen. Zeitlich begrenzte Massnahmen wie die Einspeiseprämie fördern neue Biomasse-Anlagen und Windkraftwerke, ausserdem Geothermiekraftwerke sowie grosse Photovoltaikanlagen (PV) und neu gebaute Kleinwasserkraftanlagen. Es gibt Investitionsbeiträge für die Neuanlage von Wasserkraft- und Biomasseanlagen sowie Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen. Seit die Nutzung und der Ausbau von erneuerbaren Energien als nationales Interesse eingestuft wird, erfährt der Bereich weiter Stärkung seiner Interessensvertretung.

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