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Steckdosentypen: Diese Unterschiede gibt es weltweit

Andere Länder, andere Sitten – bei einem Urlaub in einem fremden Land ist dir sicher schon einmal aufgefallen, dass die Stromversorgung und die Steckdosentypen oder Steckverbinder sich deutlich von der Norm in deinem Heimatland unterscheiden. So kann es passieren, dass du bei einem Urlaub ausserhalb der Schweiz einen Reiseadapter benötigst. Gleiches müssen natürlich auch deutsche Urlauber beachten, wenn sie einen Urlaub in der Schweiz planen. Weltweit unterscheiden sich nicht nur die einzelnen Steckdosentypen, sondern auch die anliegende Spannung. Entsprechende Informationen über das jeweilige Zielgebiet findest du natürlich im Internet.

Was sind die bekanntesten Steckdosentypen in der Schweiz?

Während im Nachbarland Deutschland vorrangig Stecker der Typen C und F verwendet werden, kommen in der Schweiz oft Stecker Typ J zum Einsatz. Urlauber aus Deutschland benötigen in der Schweiz demzufolge einen Reiseadapter oder gar einen Spannungswandler, wenn sie ihr Smartphone oder das Tablet aufladen möchten. Dies gilt zumindest für die breiten F-Stecker; der C-Stecker hingegen passt meist problemlos in die Schweizer Steckdosen. Ein Stecker vom Typ C wird auch als Eurostecker bezeichnet und ist im System der meisten europäischen Länder enthalten. Lediglich in Irland und England passen diese Stecker nicht in die Steckdosen. Typ C verfügt über zwei Kontaktstifte und wurde entwickelt, damit man europaweit Geräte an das Niederspannungsnetz anschliessen kann. Aus diesem Grund wurde beim Eurostecker auf einen Schutzleiter verzichtet.

Welche Steckdosen gibt es in anderen europäischen Ländern?

Da sich die Stromversorgung in den einzelnen Ländern teilweise stark voneinander unterscheidet, lohnt sich die Anschaffung eines universellen Reiseadapters für alle, die häufig unterwegs sind. Zwar sind solche Adapter etwas preisintensiver, dafür aber mit den Steckdosen in 150 Ländern weltweit kompatibel.

Worin unterscheiden sich die Stecker in der Schweiz von denen in Deutschland?

Urlauber aus Deutschland sind meist verwundert, wenn sie das erste Mal eine Steckdose in der Schweiz sehen. Der Grund: Anders als in Deutschland besitzen Steckdosen in der Schweiz drei Löcher. Am Stecker sind dementsprechend drei Stifte vorhanden. Bei dem mittleren und leicht versetzten Stift handelt es sich um den Schutzkontakt.

Welchen Vorteil haben die Schweizer Steckdosentypen?

Vergleicht man die Schweizer Steckdosen mit denen in den meisten europäischen Nachbarländern, fällt auf, dass sie über eine sechseckige Form verfügen. In den meisten anderen Ländern haben Steckdosen eine runde Form. Die etwas schmalere sechseckige Form hat den Vorteil, dass sie platzsparender ist. Dadurch sind zum Beispiel auch die Steckdosenleisten kleiner und benötigen nicht so viel Platzbedarf. Bei der Elektroinstallation im Neubau werden die Steckdosen meist Unterputz gelegt.

Welche Tipps sind für Urlauber in der Schweiz sinnvoll?

In der Schweiz beträgt die Netzspannung 230 Volt und die Frequenz 50 Hertz. Das sind dieselben Werte wie in Deutschland. Deutsche Urlauber benötigen also im Normalfall keinen Spannungswandler und müssen auch keine Angst haben, dass ihr Gerät Schaden durch eine falsche Spannung nimmt. Einer der nützlichsten Tipps: Um sicherzustellen, dass du dein Elektrogerät im Urlaub auch in einem fremden Land benutzen kannst, solltest du dir das Etikett auf deinem Gerät ansehen. Glück hast du, wenn auf dem Etikett "INPUT: 100-240V, 50/60 Hz" steht: Diese Geräte sind geeignet für alle Länder der Welt. Ladegeräte von Handys und Smartphones, Tablets und Laptops, Fotokameras und Zahnbürsten tragen häufig diese Bezeichnung.

Welche Steckdosentypen gibt es noch auf der Welt?

Weltweit gibt es eine Vielzahl an Steckdosen, von denen du sicher noch nicht einmal etwas gehört hast. In Europa weit verbreitet sind die Steckdosentypen C, E, F und J. Die Steckdosen vom Typ A, B und G hingegen unterscheiden sich in ihrer Form deutlich von der europäischen Variante und sind unter anderem in China und Mittel- oder Südamerika anzutreffen. Folgende weitere Steckdosentypen gibt es:

  • Steckdosentyp L: zeichnet sich durch drei parallel angeordnete Kontaktstifte aus
  • Steckdosentyp I: wird in Australien oder Neuseeland verbaut und besitzt einen senkrechten Schlitz und zwei darüber liegende Kontakte
  • Steckdosentypen A und B: zwei flache Stecker beziehungsweise ein zusätzlicher Stift; ein Reiseadapter ist hier nötig

Zu den wesentlichen Unterschieden in der Technik zählt auch die vorhandene Spannung. Anders als in der Schweiz, wo 230 Volt Spannung herrschen, sind in Mittel- und Südamerika häufig nur 120 Volt Standard. Um diese unterschiedliche Spannung auszugleichen, benötigst du bei Reisen in entsprechende Länder einen Spannungswandler.

Wie ist die Versorgung mit Strom weltweit geregelt?

Grundsätzlich wird von den Energieversorgern weltweit Wechselstrom zur Verfügung gestellt, denn er kann mit weniger Verlust durch die Leitungen transportiert werden als Gleichstrom. Benötigt dein Gerät Gleichstrom, musst du dir dennoch keine Gedanken machen, denn für die Umwandlung sorgt ein Gleichrichter. Folgende Tipps aber sind hinsichtlich der Spannung im Urlaubsland hilfreich:

  • Bei einer zu hohen Spannung kann dein Gerät Schaden nehmen
  • Bei einer zu niedrigen Spannung kann es länger dauern, bis der Akku geladen ist

Vor allem in Ländern wie Mittel- oder Südamerika ist die Spannung geringer als in der Schweiz.

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